Warum dein Gehirn Angst erschafft

Shownotes

Warum entstehen Ängste eigentlich — und warum fühlen sie sich manchmal so mächtig an? In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Stress unser Nervensystem beeinflusst, warum Gedanken Angst verstärken können und wie du Schritt für Schritt wieder mehr innere Ruhe und Sicherheit entwickeln kannst. Weniger Angst. Mehr Vertrauen. Mehr Lebensfreude.

Und wenn du auch deine Gesundheit stärken möchtest, aber immer wieder an die Grenze deiner Denkmuster stößt, dann meld dich bei uns- mit Blick von außen und den “richtigen” Fragen, lösen wir Blockaden auf und zünden den Turbo für dein Leben und deine Gesundheit. Links zu uns findest du unter der Folge.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen beim Podcast Thinking Into Health, dein Podcast für ganzheitliche Gesundheit und ein glückliches Leben mit Dr.

00:00:07: Katja Scharf und Diplompsychologin Verena Wendt.

00:00:13: Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Podcast-Folge!

00:00:16: Ich freue mich sehr denn heute ist es wieder eine Folge mit Verena.

00:00:18: Verena Schön dass du da bist und schön das ihr alle zuhört.

00:00:22: ich freue mich auch.

00:00:23: hallo an Katja und euch alle da draußen.

00:00:27: ja wir haben gedacht wir machen aus ganz aktuellem Anlass eine Folge zum Thema Ängsten, weil was uns auffällt bei Anfragen und zu unserer Arbeit.

00:00:36: Bei uns im Umfeld dass die Menschen wieder zunehmend Angst belastet sind und es ist wirklich belastend.

00:00:42: Und deshalb haben wir uns gefragt okay Was ist eigentlich der Hintergrund?

00:00:46: und wollten noch mal ne Folge dazu machen auch aus psychotherapeutischer Sicht?

00:00:49: Warum ist das vielleicht ganz normal Dass gerade Ängste auftauchen, dass es gefühlt grade so viel wird und vor allem auch was so dein Stress erleben und deinen Stress empfinden mit Ängsten zu tun hat.

00:01:01: Weil das ist die gute Nachricht, dann kannst du nämlich steuern und regulieren weil wir können das für uns sagen also Für uns beide sprechen, Verena.

00:01:10: Wir haben nicht so viel Angst!

00:01:12: Und wir sind ja im gleichen Universum wie ihr auch alle und ihr könnt mal gucken... ...und wenn bei euch gerade viele Ängste auftauchen und wir verstehen das.

00:01:19: es gibt hier viel Grund, Angst zu haben.

00:01:21: dann laden wir euch an die Folge wirklich zu hören und mal zu gucken was könnt ihr tun um euch selber zu regulieren?

00:01:26: und da übergebe ich an dich verena weil du als psychotherapeutin hast ja auch gesagt du kriegst grad wieder zunehmend Anfragen für Therapien und Behandlung.

00:01:34: Und oft ist es so, ja ich habe Ängste entwickelt oder ich hatte Ängst und die werden gerade stärker.

00:01:39: was würdest du sagen woran liegt das?

00:01:42: Ich übergebe an dich weil da bist du Expertin.

00:01:45: Ja danke dir!

00:01:47: Das ist tatsächlich so.

00:01:48: also ich krieg unglaublich viele Anfragen von Menschen die sagen ich hab irgendwie schon immer ein bisschen Ängsten gehabt aber jetzt ist es gerade besonders viel oder es nimmt zu schnell verselbstständigen, wenn man nicht weiß wie Ängste entstehen und wie man die selber aufrecht erhält.

00:02:05: Und bewusst dass sie dann eben auch schnell wie so ein Selbstläufer sich einfach verstärken.

00:02:10: und deswegen habe ich gedacht ist es sinnvoll dazu einfach nochmal eine Folge zu machen.

00:02:14: du hast ja schon in der Einleitung ganz viel gesagt was auch noch mal wichtig ist an dieser Stelle einfach zu wissen.

00:02:20: also wann tauchen Ängster auf?

00:02:21: zum Beispiel Und Ängste tauchen immer dann auf, wenn wir längere Zeit auch gestresst waren.

00:02:27: Also Menschen die so tief und entspannt sind... Ich hab da immer den Butter vor Augen, der irgendwie ganz tief undentspannter sitzt und den halben Tag militiert, der wird nicht viel Angst haben!

00:02:38: Die Frage ist ja warum?

00:02:40: Letztendlich macht das total Sinn, wenn man sich damit beschäftigt was in unserem Körper passiert, wenn sie gestreszt sind.

00:02:46: Du als Medizinerin weißt es, vielen Menschen ist das gar nicht so bewusst weil wir diesen Stress nicht wahrnehmen.

00:02:53: Das ist die Schwierigkeit, das heißt wir können zum Beispiel höherem Blutdruck haben mehrfach am Tag einfach weil wir gestresst sind von Verkehr, von Termin-Druck, von Gedanken wie was habe ich jetzt noch alles zu tun?

00:03:05: Ich schaffe mein Haushalt nicht und was ist mit meinem Kind?

00:03:08: Das will gerade nicht zur Schule gehen da mache ich mir Sorgen.

00:03:11: also Stress hat so viele Gesichter kann emotionaler Stress sein kann Zeitdruck sein Und was es aber macht mit uns ist es fährt unser System permanent immer wieder hoch.

00:03:22: Und wenn das System hochgefahren ist, ist es etwas was wir nicht unbedingt so wahrnehmen oder mitkriegen.

00:03:30: Aber es ist etwas was die Schwelle zur Angst einfach sehr schnell erreichbar macht.

00:03:34: Das heißt Menschen wie permanent in einem Teufelskreis sind aus Rödeln und Stress und jetzt habe ich dies noch und das noch Die sind oft gestresst und merken es gar nicht.

00:03:44: Und dann tauchen oft Ängste auf, weil dann ist diese Schwelle zu Angst einfach schnell überschritten, weil Angst ja nichts anderes ist als beim Systemes total hochgebaren.

00:03:54: Das ist erst mal wichtig zu verstehen.

00:03:56: Und die Ängsten sind letztendlich biologisch dafür da uns zu schützen.

00:04:01: Wir haben Angst – das ist wichtig, dass wir Angst haben, sonst wären wir alle wahrscheinlich gar nicht mehr hier.

00:04:06: Dann wären wir all irgendwie gestorben oder ausgestorben wir bei Gefahrensituationen nicht schnell hätten reagieren können.

00:04:14: Das heißt, es ist letztendlich ein ganz gesunder Mechanismus Angst zu haben in gefährlichen Situationen um uns zu schützen Und so erkläre ich das auch immer meinen Patienten.

00:04:23: Deswegen fährt der Körper auch so hoch, weil das ja letztendlich die Fight-of-Lightreaktion, so Flucht oder Kampfreaktionen des Körpers ist, dass wir in Stresssituationen schnell reagieren können ohne viel nachzudenken.

00:04:35: Dafür ist unser Gehirn und unser Körper sind diese Vernetzung wie Sie sind, dass Wir in Stress Situation einfach schnell uns schützen können.

00:04:43: Das Problem ist nur... Da ist wieder so der Bogengeschlagen.

00:04:46: zu den Ängsten Wir haben keine lebensbedrohlichen Situation oder seltenst im Alltag.

00:04:51: Natürlich kann das im Verkehr mal vorkommen, aber grundsätzlich sind es eher Stressoren, wo es gar nicht ums Überleben geht?

00:04:59: Unser Körper kennt nur diese eine Reaktion.

00:05:02: Also der hat da keine unterschiedlichen körperlichen Reaktionen.

00:05:06: für jetzt ist es lebensgefährlich bedrohlich oder ich habe Terminbruch und Stress, der reagiert ganz ähnlich Und es wirklich so Menschen sind wie im Überlebensmodus ohne es zu merken Und das ist schon der erste Schlüssel, dass man diese Zusammenhänge erst mal versteht.

00:05:20: Dass Ängste dann auftauchen wenn wir sehr gestresst sind.

00:05:24: Ja und ich glaube was man noch ergänzen kann so auch damit man beim Menschen versuchen ja auch gern Sachen zu verstehen was halt passiert ist unser vorderer Gehirnteil des Frontalerns was halt als letzter Teil entstanden ist aus den Reflexgeschichten Das ist halt der Teil der überhaupt nicht mehr für klares Denken zuständig ist und das könnt ihr mal gucken wenn ihr so gestreszt seid dass man wirklich würre Gedanken hat.

00:05:45: also gemacht die Bös-Case-Szenarien auch, weil das was wir halt sonst nutzen können um das zu hinterfragen wirklich so vernebelbompt ist sag ich mal.

00:05:53: und

00:05:54: wenn du halt so gefordert bist in bestimmten Situationen dann ist es herausfordernder das zu steuern.

00:06:00: Deshalb laden wir immer ein dein System zu trainieren zur Ruhe, wenn halt nicht viel passiert und Du hast viel angesprochen also es gibt nicht so viele... Du hast ja schon gesagt so reale Gefahren wo man wirklich sagt da macht das Sinn Und ich hab gerade, was mir da in den Kopf kam.

00:06:15: Wenn man jetzt zum Beispiel Nachrichten schaut und der Krieg ist vor der Haustür oder die Preise werden immer höher und du hast jetzt schon so Existenzminimum dann macht das total Sinn.

00:06:24: deshalb Bitte hört dass auch nicht durch einen bestimmten Filter Sinn Das dann vielleicht gefühlt erst mal Angst auftaucht weil wenn du das Gefühl hast Du kannst dich nicht mehr ernähren und du kannst nichts mehr kaufen Oder es kommt eine Bombe Dann erscheint das ja wie eine reale Gefahr.

00:06:42: Die Frage ist, wie real ist es wirklich?

00:06:44: Wie nah ist es?

00:06:45: und die Einladung ist eben dann wirklich hinzugehen und zu sagen okay.

00:06:48: Es kann ja auch ganz anders kommen.

00:06:50: Wer sagt denn das wirklich?

00:06:51: Weißt du Krieg vor der Haustür passiert oder dass ich Existenz bedroht bin?

00:06:55: Und da sind wir wieder beim Thema.

00:06:58: alles was irgendwie neu erscheint, bedrohlich erscheinen.

00:07:02: also jede Veränderung, die ansteht macht ihr auch Unruhe im System.

00:07:06: Vielleicht kannst Du dazu noch etwas sagen, wie man das nutzen kann.

00:07:09: bei Veränderungen kannst Du nicht aufhalten.

00:07:11: Also Preise steigen, da hast du keinen Einfluss drauf.

00:07:14: In Gebieten gibt es Krieg das kann man nicht von der Hand weisen.

00:07:18: also es ist Veränderung in der Welt jeden Tag die kannst Du nicht beeinflussen.

00:07:22: Das heißt logischerweise taucht doch immer ein bisschen Angst auf weil wenn ich weiß was kommt also auch das ist ganz normal.

00:07:30: Auch wenn ihr zuhört bisschen Angst ist erstmal normal, wir würden es oder ich würde es nicht Angst nehmen.

00:07:35: Ich würd's Achtsamkeit und Respekt von neuen Dingen nennen.

00:07:39: also ich habe das Wort Angst eher eliminiert, ich hab' es eher ausgetauscht.

00:07:42: Ich bin achtsam und ich hab Respekt und ich bin wachsam Und ich reagiere auf das was ich in der Hand habe.

00:07:47: Das ist so mein Schlüssel für mich, weil ich immer denke okay Selbstwirksamkeit in englisch so schön Konfidenz.

00:07:54: Ich weiß ich kann es irgendwie händen ich weiß gibt irgendeine Lösung.

00:07:59: Und da würde ich dich noch mal fragen, also wie kann man das sozusagen nochmal wenn man zuhört und sagt ja bei mir sind wirklich... Ich höre das.

00:08:05: Und ich bin sofort im Ausnahmezustand.

00:08:07: Ich kriege das nicht gehandelt.

00:08:09: Kannst du da nochmal zu den Zusammenhängen?

00:08:10: Und vielleicht auch als Tool was kann jemand dann machen?

00:08:14: Ja absolut, ja total gerne!

00:08:15: Du hast ganz viele Dinge angesprochen die ganz wichtig sind.

00:08:18: Also das eine ist erstmal dass jede Situation die irgendwie eine Veränderung bedeutet uns Angst macht.

00:08:23: Das ist auch wichtig zu verstehen Weil auch das erlebe ich oft in der Praxis, dass die Menschen kommen und sagen, ich bin so gestresst.

00:08:29: Ich weiß gar nicht warum.

00:08:29: Und ich habe so viele Ängste.

00:08:30: Die wissen wirklich erst mal nicht, was eigentlich der Auslöser war.

00:08:34: Wenn man dann ein bisschen genauer guckt... Okay da ist die Mutter gestorben!

00:08:38: Da war noch die Erkrankung in der Vorgeschichte.

00:08:40: Da ist dann grad der Vater gestorbt.

00:08:41: Da hatte ich jetzt gerade bei einer Patientin, die ich im Kopf habe vor drei Jahren.

00:08:45: kürzester Zeit, also innerhalb von ein, zwei Jahren die Eltern verloren.

00:08:49: Dann im Job war einiges los.

00:08:50: dann hat das Kind irgendwie noch eine Angststörung entwickelt.

00:08:54: Das heißt wenn man dann mal so hinguckt da merkt man es hat sich unglaublich viel auch im Leben verändert.

00:08:59: und Veränderung macht unserem System immer Angst Weil dann, wie du schon gesagt hast, passiert ja was Neues.

00:09:05: Und was Neu ist erst mal unsicher weil der Verstand kennt es nicht.

00:09:09: Wenn jetzt zum Beispiel ein Todesfall eintritt, ist das auch eine massive Veränderung.

00:09:12: und der Verstand abgesehen von der Trauer weiß noch nicht, wie ist das Leben ohne diesen Menschen?

00:09:18: Erkennt ihr das Leben nur mit den Menschen.

00:09:20: also macht Veränderungen erstmal automatisch auch eine gewisse Angst.

00:09:24: Schräg-strich Stress im System.

00:09:26: Das heißt immer wenn wir viele Veränderungs haben in dem Leben ist es erst einmal ganz normal dass auch mehr Ängste auftauchen.

00:09:32: Und wenn man das weiß, kann man schon wieder anders damit umgehen.

00:09:35: Wenn man auch weiß okay da ist jetzt viel passiert.

00:09:38: deswegen bin ich gerade unruhig und dann kann man wieder bewusst dagegen steuern.

00:09:41: Da komme ich gleich nochmal zu wie man das dann macht.

00:09:44: aber das erst mal.

00:09:44: noch ein wichtiger Punkt

00:09:46: Veränderungen

00:09:46: machen uns immer Angst.

00:09:48: Das ist auch einer der Gründe warum Menschen gerade Erwachsene sich irgendwann ungern verändern Warum wir oft so gehen irgendwie in dasselbe Fitnessstudio Wir haben dasselben Frühstück seit Jahren auch an den selben Ort in Urlaub, also dass wir gerne so Sachen gleich haben und Umo gibt uns das Sicherheit.

00:10:07: Und das ist einfach der Hintergrund, dass man das auch mal versteht, dass unser Gehirn auch so funktioniert, ne?

00:10:12: Dass das was wir kennen sicher ist und das was mir nicht kennt macht uns eher Angst.

00:10:16: Würde du das gerade sagst habe ich, ja das ist eigentlich schon eine coole Übung die du machen kannst um quasi rauszukommen, dass du wirklich sagst okay bewusst was neu ist.

00:10:25: Also Und das kann man sich ja vorstellen, was für Gedanken auftauchen.

00:10:29: In der Fitnessstudie du kennst die Trainer.

00:10:31: Oh in dem neuen wer weiß?

00:10:34: Wer weiß wie die Menschen da sind, wer weiß was sie über mich denken, wer weiss wie die mich angucken... Das ist ja so verrückt, aber es macht total Sinn, wo du das gerade gesagt hast.

00:10:47: Warum Menschen manchmal ins gleiche Fitnessstudio gehen?

00:10:49: Obwohl sie das vielleicht gar nicht so schön finden, aber Sie wissen was die haben.

00:10:54: Du hörst einfach mal gucken ob du das kennst und es macht so Sinn.

00:10:58: als du es grade gesagt hast, habe ich gedacht Ja klar!

00:10:59: Und eine Übung wäre tatsächlich einfach zu sagen Okay, anderer Weg zur Arbeit.

00:11:04: Mal bewusst am Buffet nicht das Gleiche zunehmen sondern mal das Risiko einzugehen etwas anderes zu essen.

00:11:11: das System zu trainieren, dass Veränderung halt cool ist weil du deinen Horizont erweitert.

00:11:17: Das ist ja auch wieder ein Gedankenwechsel.

00:11:18: Veränderungsgefährlich!

00:11:19: Veränderungen erweitern meinen Horizont, weil ich glaube wenn du das hast und ich glaube auch, dass der Schlüssel fällt mir gerade auf mein Schlüssel warum ich so wenig Angst habe?

00:11:27: Weil ich das schon immer gemacht hab irgendwie und dadurch ist es halt... Ich sehe Veränder um mal cool ausprobieren.

00:11:32: Gefällt's mir, gefällts mir nicht.

00:11:34: Und dass es eine Mediatur nutzen kannst

00:11:36: Das ist ein mega Tool und du sprichst auch schon ganz wichtigen Punkt an, auf den ich auch eingehen wollte.

00:11:41: Nämlich womit hängen Ängste auch zusammen?

00:11:43: Warum haben manche Menschen denn weniger ängster als andere Menschen?

00:11:46: Und das ist ja genau das was Du gerade angesprochen hast.

00:11:49: es ist letztendlich die Frage wie ich die Dinge betrachte.

00:11:52: Ich kann ja eine Veränderung als Bedrohungssehen und als gefährlich.

00:11:55: Und ich weiß jetzt gar nicht, was passiert.

00:11:57: Es kann ja dies und das in jenes alle schiefgehen und ich fokussiere mich nur auf wie unsicher das ist.

00:12:02: Auf diese ganzen Aspekte habe ich eher Angst vor der Veränderungen oder ich kann die Veränderungssehen als Chance für etwas Neues, als Möglichkeiten weiterzuentwickeln, als Chance, was Neues entstehen zu lassen.

00:12:13: Ich kann damit neu gehen mit Umgehen, mit Spaß, mit Leichtigkeit.

00:12:17: Kinder machen das noch von Natur aus sehr, sehr viel mehr als wir Erwachsenen.

00:12:20: Ich glaube bei deren Leben sich einfach permanent verändert.

00:12:23: Vielmehr als unseres, weil da ja alles im Umbau ist.

00:12:26: der Körper verändert sich ständig die kognitiven Fähigkeiten verändern sich.

00:12:30: also diese sind ja wirklich ständig mit Veränderung konfrontiert und die feiern es aber eher.

00:12:35: die gehen damit die Machen dass na also die sind ja erst so von natur aus So gepult dass sie Veränderungen jetzt nicht irgendwie komplett ablehnen wobei kinder auch ihre ihre Gewohnheiten auf der anderen Seite mögen, wahrscheinlich auch weil sie eben so viel Veränderung haben.

00:12:49: Aber Sie gehen halt noch nicht so verkopft damit um wie wir Erwachsenen sind.

00:12:52: Wir Erwachsenden sind da oft eher noch verkopfter und deswegen auch ängstlicher mit Veränderungen als Kinder.

00:12:58: das sind die oft noch ein bisschen neugieriger oder einfach offener für Veränderungs sind.

00:13:03: Ja und wir haben es gar nicht vorbesprochen was mir an dem Punkt einfällt wenn du zu Kinder hast kannst du genau ja schon verändern dass Du eher die Empower hast Veränder'n zu lieben also zu sagen Das probiere einfach aus.

00:13:15: Kann sein, du fällst hin und wahrscheinlich fälltest du sogar ein... Probier es einfach aus!

00:13:18: Also mach einfach, dass man das in Sprache ändert und ich glaube, dass das eben unbewusste Gewohnheiten oder Angewohnheiten sind die wir haben.

00:13:27: also wenn du draußen sitzt dann wird dir gar nicht klar sein was habe ich eigentlich für einen Gedanken zur Veränderung?

00:13:33: Hast du irgendwann hast du das sozusagen aufgenommen?

00:13:36: Das ist total cool, ich verstehe das immer mehr.

00:13:39: Bei uns war das so mein Papas und Abenteurer gewesen.

00:13:41: Und da war es immer so Neues, das war irgendwie immer mega.

00:13:44: Es war neu, aber cool!

00:13:46: Und das haben wir gemacht, ja?

00:13:47: Mal war's super... Ich würde sagen, in achtundneinzig Prozent war's geil, zwei Prozent ist auch meine Hose gegangen.

00:13:52: Aber es war halt immer so wie machen das.

00:13:55: Mir ist das gar nicht bewusst gewesen, aber das ist halt in meinem Unterbewusstsein drin und so lebe ich.

00:13:59: Wenn du jemand bist der vielleicht eher immer gehört hat Ich weiß nicht, was neu ist.

00:14:03: Könnt ihr auch schief gehen?

00:14:05: Willst du das wirklich machen?

00:14:06: Du weißt ja gar nicht, ob es funktioniert.

00:14:08: Du kannst mal gucken ... Wenn du einen Angstlevel hast bei dir oder einen Stresslevel, wenn du dich gerade wieder findest, was du vielleicht früher als Kind gehört hast.

00:14:18: Weil ich glaube so entwickeln wir unsere Persönlichkeiten ein bisschen.

00:14:21: Es ist schon noch angeboren aber vieles eben so angelernt und das macht total Sinn und sich bewusst zu finden.

00:14:29: Wie bin ich denn groß geworden?

00:14:31: Das ist ja auch schon mega Schlüssel, dann auch mit Ängsten zu sein.

00:14:34: Weil dann kannst du sagen Ja okay wenn ich es doch noch nicht weiß was passiert kann Ich jetzt viel Angst haben oder ich kann halt überlegen Was habe ich an den Mechanismen?

00:14:41: weil ich glaube Kannst Du vielleicht auch noch etwas zu sagen?

00:14:45: Angst zu haben würde ich sagen das erst mal natürlich und normal So ein bisschen.

00:14:49: also ich würd dir sagen Respekt aber respektvoll.

00:14:53: neuen Situation macht der Sinn dass du mich blitzend gefahr springst.

00:14:58: Und ich glaube, wenn dann irgendwann so ... Wenn du das Gefühl hast, dass du kannst es nicht händeln.

00:15:02: Also du bist so Opfer der Umstände.

00:15:04: Da fände ich cool, wenn du noch mal was dazu sagen kannst für die, die zuhören, was du dann machen kannst und wie du das gedreht kriegst.

00:15:10: Dann hast du einen Schlüssel daraus zu kommen.

00:15:13: Wenn du halt Mechanismen hast mit der neuen Situation erst einmal gefühlt umzugehen, weil ich glaub, wenn wir uns gefühlen, dass sich gar nichts machen, dann kriegste ihr erstmal wirklich Angst vor.

00:15:23: körperlichen Sachen, das hast du vorhin so schön angesprochen.

00:15:26: Und wenn wir dann zum Beispiel noch Herzbeschwerden kriegst, dann kommt dann wieder Angst weil dann machst du wahrscheinlich auf wo Gott jetzt ist.

00:15:31: es besonders schlimm ist haben wir alles schon erlebt.

00:15:35: Deswegen verselbststelligen sich Ängste ebenso.

00:15:38: und da ist der springende Punkt immer zu verstehen dass die Bewertung des Schlüsseles nicht die Situation die sich ändern muss.

00:15:45: und ein gutes Beispiel dafür finde ich Wenn man in Schiurlaub fährt, auch wenn du nicht schieffährst hast du bestimmt diese Lüfte mal gesehen mit dem man dann auf den Berg fährt.

00:15:53: So da gibt es Menschen die lieben das mit diesem Lift hochzufahren.

00:15:56: Die feiern dass sie freuen sich jedes Mal wenn man da so schön sitzt und Ausblick hat nach oben fährt sind total entspannt und finden das toll.

00:16:03: Und dann gibt's ja Menschen die haben da echt Angst vor.

00:16:05: Manche machen gar nicht aus Angst und manche fahren zwar mit dem lift haben aber Angst während des Fahrens.

00:16:10: Der einzige Unterschied ist die Bewertung Das heißt der lift ist der gleiche.

00:16:14: die Gefahr dass irgendwas passiert statistisch ist auch die gleiche für alle Menschen.

00:16:19: Aber der eine fährt halt Lift und feiert das, freut sich und ist entspannt.

00:16:23: Und der andere ist angespannt und ängstlich weil der Unterschied ist was ich für eine Bewertung über die Situation habe.

00:16:29: Die Bewertungs-Taste du gerade so schön beschrieben hat viel mit unseren Erfahrungen zu tun.

00:16:34: Zum Beispiel, wenn ich ein ängstliches Elternteil hatte, was vielleicht immer die Gefahren überall gesehen hat und immer gesagt hat, Lüftfahren ist aber schon mal das und das passiert.

00:16:43: Und ich habe von dem Unglück gehört und da ist der Lyft abgestürzt und so.

00:16:46: Dann bin ich vielleicht eher jemanden, der LyFT-Fahren schon kritisch sieht und sich denkt oder hab ich Angst?

00:16:50: Das ist gefährlich weil das Unterbewusstsein das so abgespeichert hat.

00:16:54: Wenn ich jetzt jemand bin, so wie du das von deinem Vater beschreibst.

00:16:57: Er ist

00:16:57: so abenteuer

00:16:58: und sehr toll und auch cool und fahr'n auf den Berg und guck mal hier die Aussicht.

00:17:04: Dann bin ich vielleicht als Kind eher so weil ich das einfach mehr verinnerlicht habe.

00:17:08: Und es kommt tatsächlich drauf an, wie die Denkmuster sind.

00:17:11: Die sind uns eben nicht bewusst.

00:17:12: Das läuft alles unbewusst ab.

00:17:13: Wir bewerten in Millisekunden bestimmte Situationen basierend auf unseren Denkmustern.

00:17:19: sozusagen steuern uns im Verborgenen und führen dazu, dass wir Situation entweder so oder so bewerten.

00:17:26: Und das ist letztendlich auch der Schlüssel zu der Veränderung.

00:17:29: wenn ich weniger ängstlich sein möchte weil wir leben ja alle Mehr oder weniger in der gleichen Welt, sag ich mal.

00:17:34: Natürlich haben wir unterschiedliche Lebensumstände.

00:17:37: Ganz klar!

00:17:38: Aber zum Beispiel so Faktoren wie jetzt der Krieg in Europa?

00:17:41: Oder ist Covid auch ein Negerbeispiel?

00:17:43: Da waren wir ja alle von Betroffenen oder sind wir alle vom Betroffen?

00:17:47: und der eine geht es so damit um unter andere geht anders damit um.

00:17:51: Und das Schlüssel zu mehr Gelassenheit oder Vertrauen ist zu schauen wo mache Ich mir selber Stress mit meinen Gedanken?

00:17:58: Wo habe ich immer Horrorszenarien?

00:17:59: Wo denke ich immer, wenn der Krieg jetzt schon da ist.

00:18:02: Dann ist er als nächstes auch vor meiner Haustür was wir ja nicht wissen.

00:18:05: Es ist erst mal nur ein Gedanke und der andere denkt vielleicht okay, da ist jetzt Krieg.

00:18:09: Da wird sich drum gekümmert, da wird eine Lösung gefunden.

00:18:12: Bevor jetzt irgendwas hier von meiner Hausteel passiert mache ich mir gar nicht weiter Gedanken darüber weil das weiß ja niemand was in der Zukunft passiert.

00:18:19: Und dass es tatsächlich der Schlüssel, dass wir unsere Gedanken uns bewusster machen und eben auch anfangen wie zu hinterfragen.

00:18:25: bei Menschen mit Ängsten haben auch Gedanken, die ängstlich machen.

00:18:29: Das heißt sie lenken immer eher in diesen okay was könnte passieren?

00:18:33: das schlimmste was passieren könnte ist Horrorszenarien.

00:18:36: Die haben auch oft eher das Bedürfnis nach Kontrolle, die wollen gerne Dinge kontrollieren, auch Dinge die man vielleicht nicht kontrollieren kann, was aber auch wieder Angst macht weil du angesprochen hast wie gehe ich mit Sachen um dich nicht ändern können?

00:18:48: wir alle haben ja Dinge im Leben die wir nicht ändern Können.

00:18:51: also sei es jetzt so etwas wie der Tod oder das bestimmte Menschen im Umfeld erkranken, oder vielleicht die wirtschaftliche Situation, die du angesprochen hast des Lebensmittel teurer werden.

00:19:00: Da hat ich ja erst mal unmittelbar keinen Einfluss drauf.

00:19:04: und der Unterschied warum manche Menschen dann ängstlicher sind und andere eben weniger ängster ist einfach sehr wie wir es bewerten, wie wir damit umgehen.

00:19:14: Und das ist der größte Hebel den wir haben gelassen damit Situation zu sein.

00:19:20: Die Gedanken, die wir da so haben dann auch mal zu hinterfragen.

00:19:24: Macht das denn?

00:19:25: Es macht total Sinn.

00:19:26: und ich habe gerade gedacht es gibt ja auch so Menschen wo du das mit den Lüft angesprochen hast, die steigen einfach ein weil sie die feiern das nicht und die haben gar nichts Negatives.

00:19:35: also was macht ihr auf?

00:19:38: Das ist genau das wie sich das eben trennt.

00:19:40: Also wenn du es angesprochen hattest auch immer zu gucken weißt du wenn ich jetzt super gerne Skifahre Und ich finde Lift fahren doof, wäre Skifahren schon wieder irgendwie anstrengend und blöd.

00:19:50: Manchmal machst du es halt auch einfach und denkst nicht drüber nach weil man weiß das ist part of the game.

00:19:55: Ich glaube so kann man das einfach immer wieder sehen dass man sagt okay wo will ich denn hin?

00:20:00: Was sind halt einfach Bedingungen die dazu gehören?

00:20:02: Absolut!

00:20:03: Dann vielleicht auch versuchen Bewertung, wir steigen schnell ein in Bewertungen aber Bewerten mal ganz rauszunehmen.

00:20:08: Das ist super, das ist total doof.

00:20:12: Okay, das ist jetzt wie es ist.

00:20:13: Und wenn's dazugehört, dann mach ich das!

00:20:15: Also, da hätt' ich auch noch mal so einen coolen Schlüssel daraus gehen und wir wissen dass das herausfordernd ist im Alltag weil diese unbewussten Sachen, du hast es so schön gesagt, steuert einhalten.

00:20:26: also wenn Du das über die Bühne gemacht hast Dann ist ja auch das wieder eine Veränderung und dann schaukelt sich das so hoch und alleine ist es herausfordernt.

00:20:39: Du hast ja vorhin angesprochen, was sind Übungen?

00:20:41: Was kann man machen?

00:20:42: und letztendlich so wie ich das in meiner Praxis mit den Patienten mache.

00:20:46: Wenn man Ängste behandelt, sind es letztendling zwei zentrale Punkte auf die du dich konzentrierst.

00:20:51: Das eine ist das generelle Stresslevel zu reduzieren weil das haben wir ja erklärt dass das dazu führt, dass du eher Ängster hast.

00:20:57: d.h.,

00:20:57: das kann man tun indem man zum einen erstmal gut noch mal guckt, was dann die Sachen in meinem Leben, die mich gerade stressen Was sind Dinge, die ich verändern kann und was sind Dinge wo ich anders mit umgehen kann?

00:21:08: Und dann kann man ja auch ganz pragmatische Dinge machen wie zum Beispiel mehr Sport zu treiben damit man ein bisschen Stresshormone abbaut.

00:21:15: Ob man jetzt spazieren geht in der Sonne oder ob man eine Runde joggen geht oder Fahrrad fährt oder Wandern geht am Wochenende das sind ja alles auch Möglichkeiten wie man wieder so einen Gegenvoll schafft zu dem Anspannungslevel was man vielleicht im Alltag hat.

00:21:28: Und es macht einen Unterschied, ob ich das mache oder nicht.

00:21:30: Weil wenn der Körper zwischendurch auch mal wieder eine Chance hat runterzufahren fährt er nicht ganz so doll hoch als wenn ich permanent hochgefahren bin und fahr dann noch ein bisschen höher.

00:21:40: Das heißt zu gucken wo kann ich mir so Ruhe in seinem Alltag schaffen?

00:21:43: Durch Sport durch Spaziergänge.

00:21:45: Dinge wie Meditation sind natürlich super.

00:21:48: Menschen die Angst haben tun sich oft erst mal schwer damit, weil sie so viele Gedanken

00:21:53: im Kopf haben.

00:21:54: Aber da reicht es auch schon wenn man sich fünf Minuten auf die Atmung konzentriert oder wie du das immer so schön sagst in unseren Kursen in der Kerze zu gucken oder ins Feuer zu gucken also einfach sich etwas zu suchen wo man die Aufmerksamkeit immer wieder drauf lenkt für nur ein paar Minuten am Tag ist schon eine Erholung für den Körper wer man sonst viele Gedanken hat die Stress machen die einem aber gar nicht so bewusst sind.

00:22:17: Das heißt, das Stresslevel ist das eine und das andere ist eben bei den Ängsten zu schauen.

00:22:22: Wie kann ich meine Gedanken mir bewusster machen?

00:22:24: Die mir Angst machen und die anfangen zu hinterfragen.

00:22:28: Und wenn man das alleine nicht schafft, weil es ist Herausforderung, kann man sich Unterstützung suchen um das wirklich hinzukriegen, dass man die Gedanken hinterfragt oder gedreht kriegt.

00:22:38: Und das Andere ist, dass Ängste immer dann stärker werden, wenn ich vermeide Das heißt, das Vermeidungsverhalten

00:22:44: auch

00:22:44: zu unterbinden.

00:22:45: Das ist auch das was Therapeuten in der Therapie machen.

00:22:47: wenn ich jetzt zum Beispiel Ängste entwickle und ich fahre nicht mehr Straßenbahn weil da bin ich unter Menschen und es macht mir irgendwie Angst weil das ist so irgendwie eng und dann habe ich Angst dass ich Angst kriege oder kriegen die anderen das mit dass ich dann wieder anfange, die Dinge zu machen, die mir Angst machen.

00:23:02: Weil nur so kann der Körper lernen, dass nichts Schlimmes passiert.

00:23:05: Wenn ich anfange zu vermeiden, Schlussfolger hat mein Verstand, dass das offensichtlich gefährlich ist und dann wächst die Angst vor der Situation.

00:23:12: Und so verstärken sich Angststörungen sehr schnell.

00:23:15: Das habe ich in der Praxis oft erlebt, dass Menschen erst mit gar nicht gravierenden Ängsten angefangen haben aber die Verselbstständigen sicher, wenn sie dann in Therapie kommen sind die meisten schon stark ausgeprägt Und da kann man auf jeden Fall gegensteuern, dass man guckt.

00:23:31: Dass man so wenig Situation vermeidet wie es irgendwie geht und wenn man merkt man stößt an Grenzen dann auch da wieder sich von außen Hilfe zu suchen weil das oft noch mal hilft wenn man auch von Außen jemanden hat ja die Gedanken hinterfragt und von Außendemanden hat der einen sozusagen durch diese Übung hindurch trägt Weil das eben auch herausfordernd ist sich Ängsten zu stellen.

00:23:49: Man hat immer diesen Vermeidungsmechanismus der läuft er springt einfach an Und jemanden zu haben, der sagt, jetzt machst du nächste Woche die Übung und dann kommst in einer Woche und sagst okay ich hab' die Übung gemacht.

00:24:00: Da hat man noch mal eine andere Verantwortlichkeit sich selbst gegenüber als wenn man es eben ganz alleine versucht.

00:24:06: aber das ist das was jeder machen kann und was letztendlich gar nicht in der Theorie so schwer ist zu verstehen und in der Praxis ist es eben nicht so leichtes umzusetzen weil die Ängste sicher einfach unangenehm anfühlen und die will man nicht haben und da ist es erstmal natürlich dass man versucht die zu verweiten.

00:24:25: Ja, das habe ich gerade gedacht dazu gesprochen.

00:24:27: Das klingt immer so leicht, wenn wir das sagen und für uns

00:24:29: ist es aber nicht so leicht.

00:24:31: Für uns

00:24:31: ist das so leicht geworden weil wir's halt seit Jahren anwenden.

00:24:35: Irgendwo wird das auch leichter, leichter?

00:24:38: Es wird immer eine Situation geben nur grade am Anfang, weil du eben sagst, dass verselbstständig dich dann schnell und man isst ein altes Mal gewohnt, man fällt schnell zurück.

00:24:47: Ist es eben wirklich im Praxis in der Anwendung.

00:24:49: also deshalb wenn Du zuhörst und das hab' ich alles schon probiert und es wird trotzdem immer mal wieder Das ist normal.

00:24:54: Also sich auch dafür nicht zu geißeln selber, wenn es eben noch nicht gelungen ist.

00:24:59: Es ist relativ normal.

00:25:00: und warum wir das machen?

00:25:01: Ist ja weil wir euch gern was an die Hand geben wollen wo ihr selbstwirksam unterwegs sein könnt Weil du willst mir das immer wieder wie viel Anfragen für Therapien hast.

00:25:11: Und wie wir alle wissen es gibt lange Wartezeiten.

00:25:14: und gerade wo du das gesagt hast Du hast etwas Was beginnt im Kleinen Und dann wartest du aber lange, bis du einen Therapieplatz hast.

00:25:22: Manchmal ja drei Monate oder länger.

00:25:24: In der Zeit hatten deine Ängste schon viel Zeit zu wachsen wie so ein Unkraut was dann richtig groß ist und das nicht zu eliminieren.

00:25:32: also wenn dir vorstellt so muss ein Baum rausreißen oder du hast vorher so einen kleinen Stumpf gehabt.

00:25:37: Das macht halt den Unterschied und deshalb laden wir halt wirklich ein Wenn ihr merkt Ah, benennt das.

00:25:43: Also schämt euch nicht, so besprecht es aus.

00:25:44: Das erleben wir in den Kursen immer wieder wenn da nach einer anfängt.

00:25:47: Ach Gott!

00:25:48: Weißt du?

00:25:48: Man merkt wie alle haben das,

00:25:52: dass ist

00:25:53: überhaupt nicht schlimm.

00:25:54: also ihr dürft es, also dass man schon mal benennte und sagt ich bin hier, ich stwaage grad und sich dann Unterstützung zu holen, das sich zu erhoben weil ich glaube das ist schonmal ein erster Schritt um das für sich einmal einzuordnen und vielleicht habt ihr heute ganz viel gehört wie selbstwirksam ihr sein könnt.

00:26:11: Und das ist was wir uns wünschen, weil ich glaube wenn Menschen weniger Ängste haben dann ist es auch wieder ganz anderes Miteinander.

00:26:17: Weil das ist ja dann wieder viel ruhiger und viel friedlicher.

00:26:21: Wir haben gesagt wir machen noch mal eine Folge dazu was so gesellschaftliche Ängsten.

00:26:25: Das ist nicht im Individuum sondern man erlebt das gerade viel breiter.

00:26:29: Das machen wir in der nächsten Folge.

00:26:32: Unsere Vision ist wirklich dass die Menschen diese Power bekommen selbstwirksamer zu sein und sich zu vertrauen dass sie das gehandelt kriegen

00:26:42: Ja, und dass dieses Wissen auch geteilt wird.

00:26:46: Im Moment erlebe ich so oft das Menschen die Therapieplatz suchen zu sagen, es sagt einem ja keiner.

00:26:55: was kann man machen?

00:26:55: Und wie kann man denn jetzt irgendwie etwas machen, sich wieder besser fühlen?

00:27:01: Das macht so wenig Sinn, dass dieses wissen nicht großflächig vermittelt wird und dafür gehen wir unter anderem auch los.

00:27:07: Wir

00:27:08: wollen

00:27:09: wirklich, dass dieses Wissen auch an den Mann kommt und dass du gar nicht unbedingt... Du musst gar nicht immer eine Therapie machen.

00:27:15: Ich glaube es braucht auch nicht jeder.

00:27:16: Ich habe schon so viele Patienten gesehen in der paar Sitzungen wieder gegangen sind.

00:27:19: also wir haben jetzt gar nicht ewig lange gebraucht.

00:27:21: die brauchen nur einmal die Zusammenhänge das Verständnis Und dann haben sie es umgesetzt.

00:27:26: Das gibt's ja auch und ich glaube die müssen theoretisch gar nicht in Therapie kommen wenn die halt mehr Alternative hätten haben Sie aber nicht Weil man halt an dieses Wissen nicht rankommt.

00:27:34: Es wird in der Schule nicht vermittelt, es gibt unserem Gesundheitssystem keine Möglichkeiten, dass man präventiv irgendwelche Kurse für psychische Gesundheit bucht.

00:27:42: Deswegen bieten wir's ja an weil uns das so wichtig ist, weil es überhaupt keinen Sinn macht immer zu warten bis man erst so richtig richtig krank wird und dann geht man zum Arzt oder zum Trapeuten sondern dass man viel früher versteht wie die Zusammenhänge sind.

00:27:55: Und wir haben ebenso wahnsinnig viel selbst in der Hand

00:28:00: Und du hast es angesprochen.

00:28:01: Es stimmt nicht, dass es keine Alternative gibt.

00:28:03: also wer Lust hat meldet euch gerne bei uns weil es geht auch darum nachhaltig was zu verändern Also nicht nur ein Problem schnell zu lösen Weil sei dir sicher wenn das nur die Problemlösung ist aber zwar halt eigentlich nur einen Ausdruck von etwas anderem dann kommt es wieder und es kommt zurück und das erleben wir ja auch ganz oft.

00:28:17: Sondern es geht eben wirklich darum Nachhaltig bei sich was zu Verändern.

00:28:22: Angedanken muss dann an unbewusst um eben wirklich in auch anderen Situationen sicher zu sein.

00:28:29: Und eine Affirmation, die wir euch mitgeben wollen... Die ich immer ganz hilfreich war und ich bin immer sicher.

00:28:36: Egal was kommt, ich bin mir immer sicher also sich das zu suggerieren.

00:28:39: Er sagt der Verstand ja aber wenn Krieg kommt dann bin ich nicht sicher es gab auch Menschen die waren im Kriegs.. Also Ich Bin Immer Sicher dass du für dich hast okay und das kann auch manchmal schon ausreichen um das System zu beruhigen und deshalb danke dir Verena dass wir diese Folge aufgenommen haben.

00:28:54: Ich glaube, was ganz wichtig war ist zum einen mal das Verständnis.

00:28:57: Okay Stress und Angst geht Hand in Hand.

00:29:00: auf Angst hast du vielleicht erstmal gefühlt keinen Einfluss weil es viel Emotion mit sich bringt aber auch Stress erleben und bewährte Situationen hast Du schon einfluss.

00:29:10: wenn Du sehr drin bist ist es möglich aber herausfordernder

00:29:14: ja.

00:29:16: und letztendlich kann es jeder und das ist glaube ich die coole coole message, die wir euch mitgeben wollen.

00:29:22: Und ich danke dir sehr, sehr sehr Verena dass du auch noch mal aus politischer Sicht weil du erlebstest jeden tag in der praxis nochmal geteilt hast wie du das so erlebst und und wie du damit bist und wie man eben auch anders damit sein kann.

00:29:35: ja sehr gerne Vielen Dank.

00:29:38: Ja, und vielen Dank dir auch fürs Zuhören!

00:29:40: Und wenn du mehr über unsere Arbeit erfahren möchtest, findest alle Informationen immer verlinkt unter der Folge.

00:29:45: Nimm auch gerne Kontakt zu uns auch, wenn Du mehr erfahren möchst.

00:29:48: Denn

00:29:49: es ist möglich, auch ein anderes Leben sich zu erschaffen.

00:29:51: Auch eins ohne Ängste.

00:29:52: Ängster ist etwas das muss man einfach nicht haben.

00:29:56: also keine übertriebenen Ängsten die kann man los werden Und das ist so eine andere Lebensqualität, weil man eher in Vertrauen ist als immer in diesen engsten Ruben zu hängen.

00:30:06: Von daher wünsche ich das einfach jedem da draußen.

00:30:10: Vielen Dank!

00:30:11: Danke dir Katja bis zum nächsten Mal.

00:30:14: Bis zum nächsten mal und vielen vielen Dank fürs Zuhören.

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