Ausgeglichen durch den Tag – Deine Emotionen im Griff
Shownotes
In dieser Folge von „Ausgeglichen durch den Tag – Deine Emotionen im Griff“ erfährst du, wie du deine tägliche Stimmung aktiv beeinflussen kannst und wie aus einer anhaltenden negativen Gedankenschleife im Extremfall eine Depression entstehen kann.
Wir beleuchten klinische Anzeichen einer Depression – von Freudlosigkeit und Antriebslosigkeit bis hin zu Schlafstörungen – und zeigen dir konkrete Gegenmaßnahmen für deinen Alltag:
Warum Rückzug und Grübeln deine Stimmung verschlechtern, während gute soziale Kontakte, gezielte Gedankenstopps, das Schließen von Frieden mit der Vergangenheit, klares Entscheiden, Konfliktlösung und körperliche Bewegung dein emotionales Gleichgewicht stärken. Nimm wertvolle Impulse mit, um deine Gefühlswelt stabil zu halten und dich immer wieder in eine positive Grundstimmung zurückzuholen!
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Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen beim Podcast Thinking Into Health, dein Podcast für ganzheitliche Gesundheit und ein glückliches Leben mit Dr.
00:00:07: Katja Scharf und Diplompsychologin Birina Wendt.
00:00:12: Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge!
00:00:16: Und zwar gibt es heute eine kurze und knackige Folge zum Thema Wie kannst du deine Stimmung stabil halten?
00:00:22: Und zwar komme ich ja als Psychotherapeutin eher aus dem Bereich wie wir uns angucken, wie Depression behandelt werden können.
00:00:31: Das ist ja das was ich erstmal in der Ausbildung gelernt habe weil Depressionen sind ja sozusagen das Ende des Continuums.
00:00:37: wenn man sich mal Stimmung so als Continuum vorstellt.
00:00:39: Man hat hier Minimum und hier Maximum und in der Mitte ist die mittelgute Stimmung dann hat man die ganz schlechte Stimmung.
00:00:49: Dann haben wir uns in der Psychotherapie immer hauptsächlich mit der sehr schlechten Stimmung beschäftigt und haben geschaut, jemanden, der wirklich so richtig depressive ist.
00:00:57: Was kann der machen um wieder gesund zu werden?
00:01:00: Und es macht aber total Sinn viel früher anzusetzen weil Depression ist eine Erkrankung.
00:01:04: die entsteht nicht von heute auf morgen sondern die entstehen immer über mehrere Wochen bzw eher mehrere Monate manchmal auch mehrere Jahre bevor jemand überhaupt merkt dass er depressiv ist passiert wahnsinnig viel Und dann dauert es leider in unserem Gesundheitssystem aktuell sehr, sehr lange bis Menschen auch eine adäquate Behandlung bekommen.
00:01:22: Weil wir einfach weniger Therapieplätze haben als wir Menschen haben die einen Therapieplatz Bedarf haben Und deswegen heute mal diese Folge, um früher anzusetzen.
00:01:32: Sie ist auch relevant für Menschen mit Depressionen.
00:01:34: Idealerweise wenn sie schon therapeutisch versorgt sind, auch ein bisschen was wissen darüber wie sie Einfluss nehmen können auf ihre Stimmung aber auch eine Folge für alle anderen die wissen wollen Wie kann ich mich denn schützen davor in einen Burnout?
00:01:48: In einem ausgebrannten Zustand in eine Depression zu rutschen?
00:01:52: Und dafür darf man ja erstmal verstehen, was ist überhaupt eine Depression.
00:01:55: Ich erlebe das immer wieder, dass Menschen sich sehr wenig darunter vorstellen können.
00:02:01: Manche Menschen glauben zum Beispiel, dass eine Depression bedeutet, die man sitzt jetzt einfach in der Ecke und weint die ganze Zeit.
00:02:06: Und es ist total untröstbar traurig!
00:02:09: Das sind manche Menschen auch.
00:02:11: aber Depressionen hat unfassbar viele Gesichter.
00:02:14: Es gibt zum Beispiel Menschen, die sind depressiv und die sind wahnsinnig aktiv.
00:02:18: Also sie laufen durch ihr Leben und machen und machen.
00:02:20: niemand würde von außen sagen Derjenige ist depressiv.
00:02:24: Innen drin fühlen Sie sich aber total ausgelaugt und leer wie so ein Vakuum in sich, was sie gar nicht gut beschreiben können.
00:02:34: Können nicht schlafen, können nicht abschalten aber das sieht man von außen nicht weil Tag einen Tag aus funktionieren Sie wieder.
00:02:41: Sie stehen auf wie so HB-Männchen wie diese Durazählhäschen die es früher an Erwerbung gab, die einfach immer weiter hoppeln.
00:02:48: und eine Depression ist letztendlich nichts anderes als den psychischen Erschöpfungszustand Also ein psychisch-körperlicher Erschöpfungszustand.
00:02:55: Weil Psyche und Körper hängen immer sowieso zusammen, die kannst du nicht trennen voneinander.
00:03:00: Und eine Depression wirkt sich auch körperlich aus zum Beispiel darauf dass du weniger Energie hast.
00:03:05: das heißt du kannst A weniger schlafen.
00:03:08: Meistens entstehen Einschlafdurchschlapsstörungen, weil du grübelst viel.
00:03:11: Du denkst viel nach.
00:03:12: Du bist tagsüber super hochgefahren und dann kommst du halt abends und nachts einfach schlechter in den Schlaf ist ja klar wenn der Körper immer hoch gefahren ist Dann dauert es auch länger bis er wieder runter fährt.
00:03:27: Wenn du so richtig bei einer Depression angekommen bist, dann hast du weniger Energie.
00:03:33: Das heißt, du merkst das körperlich, dass du ausgepowert bist und nicht mehr die Energie hast, die du früher mal zur Verfügung hattest.
00:03:41: Körperlich kann sich eine Depression auch bemerkbar machen durch Veränderungen zum Beispiel deines magender Amtraktes.
00:03:49: Also dass du merkste, dass Du Verstopfung kriegst oder ständig Durchfall hast.
00:03:52: also sowas ist auch sehr häufig weil es auch mit Stresshormonen zusammenhängt.
00:03:56: Das heißt, körperlich merkst du auch Veränderungen.
00:03:59: Aber die meisten Veränderung merkst du psychisch und die sind schleichend und die gar nicht so leicht zu erkennen.
00:04:03: Das sind sowas wie Konzentrationsschwierigkeiten.
00:04:06: Du kannst dir Aufmerksamkeit nicht mehr so halten.
00:04:08: Du liest ein Buch, du weißt gar nichts drinsteht.
00:04:10: Du schaust was im Fernsehen und du bist mit Gedanken schon wieder woanders?
00:04:16: Ständige Selbstzweife sich selber infrage stellen, geringes Selbstwertgefühl oder ständig Schuldgefühle zu haben.
00:04:22: Hab ich schon wieder was falsch gemacht?
00:04:23: Hätte ich das nicht sagen sollen.
00:04:25: Ich bin mir nicht sicher ob ich das so hätte machen sollen aber so ausgeprägt dass du ständig in so grübelkreisläufe kommst die dann wieder auch deine Stimmung ins eine Abwärtsspirale bringen.
00:04:35: der geringe Antrieb ist auch ein Hauptsymptom der Depression.
00:04:38: man hat keinen antrieb sich anzuziehen fertig zu machen und auch da gibt es von bis.
00:04:43: es gibt Menschen die stehen nicht mal aus dem Bett auf oder haben manchmal so einen Zusammenbruch, dass sie auf der Couch sitzen nach dem Arbeitstag und da einfach nicht mehr aufstehen.
00:04:52: Und es gibt auch Menschen die stehen auf und machen alles aber es fällt ihnen viel viel schwerer weil der Antrieb nicht von sich aus da ist.
00:04:59: das heißt es ist viel viel anstrengender für Sie.
00:05:02: Also weniger Antrieb und du empfindest weniger Freude.
00:05:05: Du sitzt jetzt nicht unbedingt immer in der Ecke und weinst, aber du hast nicht mehr so viel Freude an Aktivitäten die dir früher mal Freude gemacht haben.
00:05:12: Du hast früher gerne Fußball gespielt, jetzt spielt sie halt Fußball, aber das macht jetzt nicht so viel Spaß.
00:05:17: oder du hast früher Freude daran gehabt mit deinen Kindern zu spielen und heute spielst du zwar mit denen Aber du hast gar nicht mehr das Gefühl dass dir das irgendwas bringt.
00:05:26: emotional.
00:05:27: also du fühlst dich auch emotional ein bisschen.
00:05:30: Manche beschreiben das als entwattegepackt, manche schreiben es als abgestumpft irgendwie emotional nicht so spürbar und erreichbar.
00:05:41: Das heißt, die Depression hat viele, viele Gesichter und die Diagnose selber setzt sich zusammen aus drei Hauptsymptomen oder Hauptkriterien, die man sich anschaut.
00:05:49: Es ist einmal die Stimmung natürlich das ist einmal dieser Verlust von Freude und es ist einmal der Antrieb.
00:05:54: davon müssen zwei von den drei Kriterien erfüllt sein über ein Zeitraum länger als zwei Wochen.
00:05:59: Und dann kommen noch eine Reihe von Unterkriterie von denen nochmal je nach Schweregrad der Depression vier oder fünf bis sechs erfüllt seien müssen Aufmerksamkeit, Konzentrationsschwierigkeiten.
00:06:12: Der Schlaf der sich verändern kann aber auch sowas wie Selbstwertgefühl, Schuldgefühle bis hin zu Suizidgedanken, Lebensmüden Gedanken.
00:06:20: und dann schaut man einfach wie viele sind davon vorhanden?
00:06:23: und danach stellt man die Diagnose.
00:06:25: Aber man merkt schon wenn man das so ausspricht dass die Kriterien oder die Symptome die kennt jeder.
00:06:32: Also das ist nichts, was nur Menschen in der Depression haben.
00:06:35: Das kennst du mit Sicherheit auch aus deinem Leben und es ist letztendlich nur eine Frage wie ausgeprägt das ist?
00:06:40: Und das wiederum zeigt uns ja schon dass wir selber gegensteuern können weil wenn du früher gegen steuerst dann wird es nicht so ausgeprägte und dann rutscht Du auch nicht in so einen ganz ausgebrannten zustand oder Richtung depressionen.
00:06:53: und jetzt gucken wir uns mal an was du dafür tun kannst.
00:06:56: also Letztendlich geht es ja darum, die Stimmung zu stabilisieren und um die Stimmung stabilisierend zu können.
00:07:03: Es ist ganz wichtig dass du deine Gedanken im Auge hast weil die Gedanken und die Stimmungen immer zusammenhängen Und Menschen die er sich in so eine negative stimmung bringen wir haben eher sowas wie grübeln.
00:07:14: also sie denken viel über Dinge nach ohne das es ein ziel hat ohne dass es eine lösung gibt.
00:07:19: Das ist mehr zum grübeln.
00:07:21: Also so Ja weiß ich nicht.
00:07:22: hätte ich das machen sollen bin jetzt nicht sicher.
00:07:25: vielleicht wäre es doch besser gewesen Ich hätte das so gemacht Und das immer wieder und immer wieder.
00:07:30: Das macht keine gute Stimmung, hast du vielleicht auch schon mal gemäht?
00:07:33: Also sich da stoppen zu können, sich da rausholen zu können ist ganz wichtig um die Stimmung auch sozusagen hochhalten zu können.
00:07:41: also wenn Du deine Stimmung hoch halten möchtest darfst Du ein paar Dinge ganz bewusst auf der Pfanne haben.
00:07:47: Du darfst Deine Gedanken beobachten und feststellen wann die in Richtung gehen von ja allem was dysfunktionales für eine gute Stimmung.
00:07:57: Ich kann das nicht, ich schaff das nicht.
00:07:59: Ich bin nicht gut genug und kriege das nicht hin.
00:08:01: Andere sind besser als ich.
00:08:02: Die Gedanken machen dir sicherlich keine gute Stimmung.
00:08:05: Also damals zu gucken welche Gedanken denke ich eigentlich den Tag über?
00:08:08: Und machen die mir eine gute Stimung oder nicht so gute Stimmungen?
00:08:12: Und dann zu schauen wie kann ich den Gedanken denn drehen?
00:08:14: Wie kann ich es auch anders sehen?
00:08:16: Würden das alle Menschen so sehen?
00:08:18: Oder seh nur ich das gerade so?
00:08:19: Gibt's ne andere Möglichkeit wie ich das sehen kann?
00:08:22: Und dazu lohnt es sich, die eigenen Muster sehr gut zu kennen.
00:08:25: Weil dann gelingt ihr das sehr viel besser deine Muster zu erkennen wenn sie in Stresssituationen auftreten weil das ist das was sie hauptsächlich in Erscheinung treten.
00:08:34: wenn du schon sehr gestresst bist Dann springt sie an wie Automatismen und lassen uns einfach handeln.
00:08:40: zum Beispiel wenn du auf der Arbeit bist und Du hast so ein Team Meeting und es soll eine Aufgabe vergeben werden und keiner will die machen Und du sitzt da und du merkst, oh Gott, stresst dich total.
00:08:50: Weil keiner will das machen und dein Schiff ist schon total genervt und du merkst diese angespannte Stimmung im Raum.
00:08:55: Du denkst hier nur bitte irgendjemand meldet euch und es meldet sich keiner.
00:08:59: Dann denkst du okay, dann mach ich's halt!
00:09:02: Da meldest du dich.
00:09:03: Du hast keine Lust darauf auch überhaupt keine Zeit.
00:09:05: aber du meldest dich und du wolltest dich eigentlich gar nicht melden.
00:09:07: Aber es ist wie so ein Automatismus und dann hast du wieder die Aufgabe.
00:09:10: wenn das häufiger passiert steckt Muster dahinter Nämlich sowas wie, ich darf andere nicht hängen lassen.
00:09:17: Ich muss Verantwortung übernehmen oder ich muss immer alles alleine machen oder mich kann mich auf andere nicht verlassen oder ich darf anderen nicht enttäuschen.
00:09:24: also irgendwas was du mal gelernt hast in deiner Vergangenheit was dazu führt dass du diese Situationen nicht lange aushalten kannst und in ein Muster kommst zu handeln.
00:09:33: Und andere Menschen haben halt andere Muster und deswegen fällt dir das leichter danein zu sagen.
00:09:38: Und was du lernen kannst, ist deine Muster zu kennen damit du weißt wann du wie reagierst und besser reingreifen kannst.
00:09:45: Das ist wie so ein Stock in die Speichen werfen.
00:09:47: So kannst du dir das vorstellen.
00:09:49: Also Deine Stimmung ist maßgeblich beeinflusst von deinen Gedanken.
00:09:53: also beobachte deine Gedanken macht ihr die Gedanken bewusst.
00:09:56: schreibt Tagebuch über deine Gedanken.
00:09:58: achte in Stresssituationen darauf was du denkst schreib es auf analysieren es glaube nicht alles was Du denkst hinter Frage deine Gedanken.
00:10:06: ganz wichtiger Punkt Ganz konkret ist alles, was mit Rückzug zu tun hat.
00:10:11: Er pro Depression, pro Erschöpfung, pro negative Stimmung... Und wenn du bessere Stimmung haben willst, wenn du dich besser fühlen möchtest dann ist die soziale Vernetzung.
00:10:23: Soziale Kontakte haben rausgehen.
00:10:25: was machen?
00:10:26: positiv?
00:10:26: warum?
00:10:27: weil wir soziale Wesen sind.
00:10:28: das heißt wir brauchen den sozialen Kontakt.
00:10:30: wenn wir nur noch zu Hause sitzen niemanden mehr sehen geht uns in der Regel nicht gut.
00:10:34: und auch introvertierte Menschen brauchen einen gewissen Personkreis an Menschen in ihrem Leben an Kontakten.
00:10:40: es ist so als würden wir sonst emotional verhungern.
00:10:43: Das heißt, wenn du nicht so eine gute Stimmung hast dann ziehen sich Menschen eher zurück.
00:10:46: Dann reduzieren sie auch die Wahrscheinlichkeit dass sie positive Kontakte haben, die Sie wieder eine bessere Stimmung bringen könnten.
00:10:54: Und das ist so ein Teufelskreis.
00:10:55: Das heißt, nicht zu sehr zurückziehen und auch auf Kontakte achten.
00:10:59: Darauf achten, dass du genug Zeit hast für dein Sozialleben, deine Familie oder deine Freunde für was dir sozial wichtig ist.
00:11:07: Was auch ganz wichtig ist, ist emotionaler Stress durch Konflikte, durch Streitigkeiten.
00:11:13: Das ist ein großer Belastungsfaktor um Leben vieler Menschen!
00:11:17: Und Menschen, die eine instabile Stimmung haben oder eine, die eher so nach unten wegbricht und Richtung Depressionen geht.
00:11:25: Oder sagen wir mal richtung einer negativen Stimmung im Sinne von.
00:11:29: ich bin häufiger gereizt ärgerlich angespannt sowas in der Art als Vorstufe sozusagen Die neigen dazu, Konflikte nicht schnell zu klären.
00:11:38: Die neigten dazu lange an Vorwürfen festzuhalten auch an Vorwirfen aus der Vergangenheit.
00:11:43: schon ganz lange her trotzdem noch ja aber damals.
00:11:46: Damals hat mein Vater ja damals hat meine Mutter ja damals war das so und so oder auch mein letzter Freund meinen Ex-Mann was auch immer.
00:11:55: also man ist viel in der Verganganheit und vielen noch mit Vorwirchen an Menschen aus der Vergangenheit beschäftigt, was immer wieder dazu führt dass man in eine schlechte Stimmung kommt.
00:12:05: Was null dazu führt das man Dinge ändert und was in der Regel auch nicht dazu führt, dass ich Verantwortung übernehme für mein Leben heute, für meine Entscheidungen heute weil ich habe ja immer so etwas wie ein Sündenbock wo ich sagen kann weil der Sohn zu ist geht es mir heute so und so und deswegen ist das auch einen Faktor der dazu beiträgt dass es einem eher schlechter geht.
00:12:24: Und auch das kann man lernen.
00:12:25: Man kann lernen Konflikte schneller zu klären, man kann lernen wie man Frieden wieder herstellen kann und man kann selbst lernen wie mit sehr herausfordernden Situationen so umgehen kann dass man sie für sich irgendwann so abschließen kann dass Sie einen in der Gegenwart oder in der Zukunft nicht mehr belasten weil sie sind sowieso vorbei und es macht keinen effektiven Unterschied ob du jetzt darüber nachdenkst, was hätte anders sein sollen.
00:12:52: Das ändert ja nichts mehr an der Vergangenheit.
00:12:55: Das Einzige, was das macht ist, dass du auch in der Gegenwart und Zukunft noch diese negativen Gefühle von der Verganganheit und der vergangenen Erfahrung mitschleppst.
00:13:02: Und das kannst nur du stoppen!
00:13:04: Da kannst nur Du aussteigen – es kann niemand für Dich machen.
00:13:08: Was auch noch ein wichtiger Punkt ist Sport also Bewegung weil Sport und Bewegung schüttet positive Botenstoffe aus, also Botenstoffe die er dazu führen dass es uns gut geht wie Serotonin aber auch Endorphine werden über Bewegung Ausdauersport.
00:13:23: Sportarten die uns Spaß machen generell Aktivitäten die uns Spass machen ausgeschüttet.
00:13:27: das heißt auch darauf zu achten dass ich genug Zeit habe für diese positiven Aktivität wenn ich nur noch aufstehe und vom morgens bis abends meine To-do Liste abarbeite.
00:13:37: Also jetzt die Kinder fertig machen dann gehe ich arbeiten dann fahre ich nach Hause da mache wieder die Kinder Dann mache ich das Essen für morgen fertig und dann gehe ich ins Bett, und dann fängt der nächste Tag an.
00:13:46: Und ich habe überhaupt keine Zeit dazwischen um abzuschalten runterzukommen was für mich zu tun Freunde zutreffen, Sport zu machen Dann kann das auf Dauer nicht gut sein.
00:13:57: Und ja im Grunde sind das schon ganz wesentliche Punkte.
00:14:01: Ich überlege gerade ob ich etwas vergessen hab.
00:14:02: Ich glaube Entscheidung treffen ist noch so ein Punkt.
00:14:04: Menschen die sich schwer damit tun Entscheidungen zu treffen Die haben meistens entweder irgendwas mit dem Selbstwert noch, wo sie hängen.
00:14:14: Das heißt die nehmen sich selbst nicht so wichtig.
00:14:16: das kann ein Grund sein dass sie immer eher bei den anderen sind und es versuchen allen recht zu machen und deswegen nicht die Entscheidung treffen die für Sie am besten funktionieren.
00:14:25: Oder wenn es nicht ein Selbstwertproblem ist, dann hängt irgendein Denkmuster dahinter.
00:14:30: Wie ich will mich nicht festlegen oder ich habe Angst die falsche Entscheidung zu treffen.
00:14:34: also sowas wie Ich will irgendwie eigentlich mehr Sicherheit haben.
00:14:36: am liebsten wüsste ich dass Die Entscheidung die ich treffe die richtige ist wenn ich sie treffe.
00:14:40: aber das ist halt nicht der Fall.
00:14:42: wir wissen Das nicht in dem moment wo wir die entscheidung treffen.
00:14:45: da dürfen wir immer ein stück weit einfach drauf vertrauen dass wir Die richtigen Entscheidungen in dem Moment für uns treffen und ansonsten einfach mit den Konsequenzen wieder zu leben, umzugehen und gucken was ich daraus mache.
00:14:57: Weil die richtige Entscheidung gibt es ja gar nicht!
00:14:59: Es gibt einfach nur Entscheidungen und die Entscheidungen haben Konseqenzen und wenn dir die Konsequenten nicht gefallen kannst du dir die angucken und gucken wie du da gelandet bist und kannst gucken wie Du die Richtung ändern kannst um woanders anzukommen.
00:15:12: Es gibt keine richtigen oder falschen Entscheidungen.
00:15:15: Es ist einfach nur eine Entscheidung.
00:15:16: Genau, also das sind so ein paar Punkte die du machen kannst um deine Stimmung stabil zu halten und es zeigt schon ganz ganz viel liegt einfach an dir.
00:15:24: Und nicht am außen!
00:15:26: Was ich immer wieder beobachte und deswegen mache ich unter anderem diese Folge mit diesen Händen bitte bitte... Das liegt auch in unserem Gesundheitssystem.
00:15:35: aber wenn du das hörst und ich erreiche dich dann stoße ja vielleicht bei dir was an.
00:15:40: Was ganz, ganz oft passiert ist das Menschen die merken sie sind erschöpft.
00:15:44: Sie sind ausgebrannt.
00:15:45: Sie brauchen irgendwie eine Unterstützung und die landen halt zuerst bei ihrem Hausarzt.
00:15:49: warum?
00:15:49: Weil da geht man ja hin wenn man sich krank schreiben lässt macht auch Sinn weil man hat ja nicht so einfachem Psychotherapeutin hatten wir schon man findet auch nicht so leicht jemanden und die dürfen einen nicht krank schreiben.
00:16:01: Das Problem ist aber, dass ganz viele Menschen dann erst mal mit einem Antidepressivum versorgt werden.
00:16:05: Das heißt sie kriegen erstmal Medikament vor Ort mit.
00:16:07: Sie haben eine Depression das ist bestimmt so und so Erschöpfung dies und das nehmen sie das mal.
00:16:11: Dann geht es ihnen schon ein bisschen besser und gucken sie dann das Therapieplatz finden.
00:16:15: Ganz viele Menschen kommen so zu mir in meiner Praxis, dass die schon eine Zeit lang einen Antidegressivum genommen haben.
00:16:20: Manchmal hilft es manchmal nicht.
00:16:22: Die Studienlage dazu ist so, dass du bei mittelgradig depressiven Episoden nicht unbedingt einen Antidepressivum brauchst sondern eine Therapie letztendlich genauso gut helfen kann wie das Antidepressivum.
00:16:34: Bei einer schweren Depression sieht es anders aus, da kann es durchaus hilfreich sein, das am Anfang zu nehmen.
00:16:39: Warum ich das sage ist um dir klarzumachen dass es zwar vermeintlich den leichten Weg geben kann und den suchen wir irgendwie schnell in unserem Gesundheitssystem.
00:16:49: so schnell die Pille die ich nehme schnell die Intervention vom Arzt oder Therapeuten dann geht's mir wieder gut.
00:16:54: Das sind aber sehr kurzsichtig gedachte Lösungen.
00:16:58: Wenn du wirklich langfristig in deine Gesundheit investieren möchtest, darfst du selber aktiv werden.
00:17:03: Das ist immer der Weg, der dich auf Dauer mehr Richtung Gesundheit und stabiler Gesundheit bringt.
00:17:09: Der ist auffändiger und er ist nicht so leicht wie jetzt ein Tablette zu nehmen aber auf lange Sicht definitiv der lohnenswärtere Weg weil du dann ja auch sozusagen an der Wurzel ansetzt.
00:17:22: Mit dem Antidepressivum sorgst du ja nur dafür, dass dein Gehirn mehr Serotonin zur Verfügung hat.
00:17:26: Dann wird die Stimmung ein bisschen besser, der antrieb ein bisschen bessere.
00:17:30: Aber wo kommt das her?
00:17:31: Warum hat dein Körper dieses Ungleichgewicht von Serotoninen?
00:17:35: und da spielen viele Dinge eine Rolle nämlich hauptsächlich auch deinen Lebensstehe was nicht heißt bitte nicht falsch verstehen.
00:17:41: Du hast jetzt irgendwas falsch gemacht wenn es dir so geht.
00:17:43: Das ist dann nicht mit gemeint was das nur heißt.
00:17:47: Es gibt viele Faktoren, die einen Einfluss haben auf deine Stimmung.
00:17:50: Zum Beispiel deine Ernährung – da mache ich gleich noch eine Folge im Anschluss zu – zum Beispiel eben die Bewegungen, wie du mit Konflikten umgehst und wie du deine Gedankenhygienisch steuerst….
00:18:01: Das sind alles Dinge, die da rein spielen und viel haben wir auch gelernt.
00:18:05: Manches ist auch epigenetisch weitergegeben über Generationen.
00:18:08: also es gibt wahnsinnig viel was da rein spielt und es lohnt sich das zu verstehen bei dir selbst und dann an den verschiedenen Stellschrauben zu drehen und zu gucken wie du deine Stimmung dauerhaft stabilisiert bekommst.
00:18:21: und wenn du das alleine nicht so gut hinbekommst weil das ist nicht so leicht wie's klingt wenn du merkst du stößt immer wieder an die gleiche Grenze sich ins Boot zu holen.
00:18:31: Und wenn du eine Ernste, also wirklich eine ausgeprägte Depression hast.
00:18:38: Das merkst du?
00:18:39: Weil das merkst Du daran dass du im Alltag gar nicht mehr leistungsfähig bist Dass du meistens dann auch irgendwann arbeitsunfähig wirst oder noch arbeitest aber mit einem sehr hohen Leidensdruck Dann macht es eine Therapie aufzusuchen.
00:18:51: wenn du noch nicht da bist Aber du willst da auch nicht hin sondern du willst frühzeitiger gegen steuern dann ist Es auch eine Möglichkeit dass du dir ein Coaching suchst Also eine Beratung eine Möglichkeit bei dir anzusteuten setzen und zu gucken, wie du Dinge so verändern kannst dass du deine Stimmung dauerhaft besser im Griff hast.
00:19:08: Und dann kannst du dich auch gerne an uns wenden.
00:19:09: die Katja und ich machen ja diese Coachings als Gesundheitsförderung Mentoring Programme.
00:19:14: das heißt wir schauen mit Menschen wie sie auf allen Ebenen ihre Gesundheit stärken können und ihre Lebensqualität erhöhen können weil wir glauben dass Gesundheit und Lebensqualität also wie Ich mein Leben führe massiv zusammenhängen und wir sehr viel Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen.
00:19:32: Wir wissen halt nur nicht, wie.
00:19:34: Und da haben wir uns darauf spezialisiert und begleiten dich da super gerne.
00:19:37: wenn du da Interesse hast mehr zu erfahren melde ich einfach Du findest unsere Infos verlinkt unter jeder Podcastfolge und schau auch gerne mal in den Block auf unserer Seite rein Wenn du gerne liest.
00:19:47: man sagt immer Menschen lesen heute nicht mehr.
00:19:49: wir schreiben trotzdem noch ein block weil wir unser Wissen gerne teilen.
00:19:53: wenn du gerne liest schaue auch gerne in dem block rein.
00:19:55: das sind auch immer nochmal andere aspekte von jeder folge mit drin.
00:20:00: Ich danke dir sehr fürs Zuhören.
00:20:01: Ich hoffe, du konntest für dich was mitnehmen dazu wie du deine Stimmung anders stabilisieren kannst und ich freue mich wenn du das nächste mal wieder rein hörst in die nächste Folge.
00:20:10: jetzt gleich im Anschluss werde ich eine wie gesagt aufnehmen.
00:20:14: da geht es nochmal insbesondere um Nährstoffversorgung des Körpers und Depressionen und Stimmung.
00:20:20: ja vielen Dank und dann sage ich mal bis zum nächsten Mal.
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